Zuchtziele und Zwingername



Seit Oktober 2011 ist der Name meiner Zuchtstätte „Clockwork“ bei der FCI geschützt. Somit ist diese eine anerkannte Zuchtstätte der FCI, des ÖKV und des Österreichischen Retrieverclubs (ÖRC) und ich halte mich an deren strenge Zuchtbestimmungen. Ich war lange auf der Suche nach einem passenden Namen, kurz soll er sein, idealerweise englisch und eine Bedeutung sollte er auch haben.

 

Schlussendlich ging mir ein Name nicht mehr aus dem Kopf „Clockwork“ zu deutsch Uhrwerk. Es gibt doch einige Attribute, die ich mir auch für unsere Zucht wünschen wie etwa Präzision, Langlebigkeit, Ausdauer, Verlässlichkeit, Genauigkeit und nicht zu Letzt sollte eine schöne Uhr einem auch Freude und Spaß bereiten – dies sind einige Eigenschaften, von denen ich hoffe, dass sie sich auch in den von mir gezüchteten Hunde widerspiegeln.

 

Ich habe zwei Zuchthündinnen, Ivy - Stammhündin meiner Zucht und in Pension (Starcreek Ivory) und Sage (Clockwork Autumn Sage) diese leben mit mir im Haus, sind vollständige Familienmitglieder und begleiten mich fast den ganzen Tag.

Meine Faszination und Begeisterung gilt dem englischen Field Trial Labrador oder auch genannt Labrador aus Arbeitslinien. Diese Hunde wurden über Generationen nach ihren Leistungsmerkmalen (jagdliche Anlagen, Standruhe, Style, gute Nase, Führigkeit - will to please, Wasserfreude, Weichmäuligkeit) selektiert und gezüchtet. Solche Hunde sind sehr intelligent, gelehrig und müssen deshalb unbedingt physisch wie auch psychisch gefordert werden, denn sie wurden für die Arbeit mit und für den Menschen gezüchtet. Ihr Körperbau ist athletisch und ermöglich es ihnen ausdauernd, schnell und effizient zu arbeiten.

Mein Ziel ist es gesunde Labradors zu züchten, die über ein stabiles und freundliches Wesen verfügen. Denn diese zwei Dinge sind in meinen Augen eine wichtige Basis für alles andere, was mit dem Hund getan werden soll, denn in erster Linie ist er für mich ein Begleiter und Freund in allen Lebenslagen. Der Field Trial Labrador sollte darüber hinaus ein intelligenter, leichtführiger Hund sein mit viel „will to please“, dessen jagdliche Anlagen in einem hohen Maß vorhanden sein sollen.

 

Da meine Hunde jedoch nicht 365 Tage im Jahr im Training sind oder auf Prüfungen laufen sollen, ist es für uns ganz wichtig, dass diese gute Begleiter im Alltag sind, man Spaß haben kann egal was man mit ihnen tut. Erfolg zu haben ist schön, allerdings sind mir nicht alle Mittel recht dazu und in erster Linie sollte man seine Hunde immer noch mögen dürfen, mit ihnen mal am Sofa liegen und sie als Begleiter in allen Lebenslagen sehen. Das ist nur möglich mit gegenseitigem Vertrauen und Respekt und einem gewissen Grad an Liebe und Herzlichkeit zum Vierbeiner. Trotzdem ist eine regelmäßige Beschäfigung und Training gerade mit diesen Hunden überaus wichtig, denn sie sind fürs Arbeiten gezüchtet und brauchen das auch um glückliche und ausgeglichene Begleiter zu sein.

Der Gedanke in die Zucht zu gehen, war immer schon mein Traum und in Ivy sind in meinen Augen sehr viele positive Eigenschaften dieser fantastischen Rasse vereint, sie verfügt über großartige Anlagen und ist für uns eine ganz besonders tolle Hündin. Wäre ich nicht von ihr überzeugt, hätte sich das mit der Zuchtstätte nicht so bald ergeben – da mir das Zusammenleben und das Arbeiten mit Ivy so viel Spaß macht, kommt natürlich auch für mich der Wunsch nach einem zweiten Labrador hoch. Mein Traum war es mir von Ivys erstem Wurf eine Hündin zu behalten, dieser erfüllte sich im Juni 2012, als unser erster Wurf fiel mit 3 Hündinnen und 4 Rüden. Frau Gelb - Clockwork Autumn Sage - gerufen Sage ist bei uns geblieben und ich bin unglaublich glücklich darüber diese tolle Hünin führen zu dürfen.

 

Die Welpen wachsen bei mir im Haus auf und können sich im Garten austoben. Sie werden im engen Familienanschluss ihre ersten 8 Lebenswochen verbringen und können so erste Erfahrungen mit ihrer Umwelt (Menschen, Tiere, Geräusche, etc.) machen. Des Weiteren werden einige Abenteuertage in Martinsbühel (dort leben meine Eltern) anstehen – nach der kurzen Autofahrt können sie dort die "weite" Welt richtig ausgiebig erkunden und haben sehr viel Platz zum Spielen zur Verfügung.